Update 14/7 Was wir jetzt über Frankreichs verschärfte Corona-Regeln für diesen Sommer wissen:

-Ab dem 21. Juli benötigen Sie in Frankreich einen Coronapas (Pass sanitaire mit QR-Code), um Kultur- und Freizeiteinrichtungen mit mehr als 50 Personen (Veranstaltungen, Theater, Kinos, Vergnügungsparks) zu besuchen.

Ab Anfang August gilt diese Regel auch für Innenräume in der Gastronomie (einschließlich Terrassen), Einkaufszentren (nicht Geschäfte oder Supermärkte) und öffentliche Verkehrsmittel (TGV, Flugzeug, Fernbusse).

  • Diese Regel sollte eigentlich ab dem 12. Lebensjahr gelten, aber das wurde gestern Abend widerrufen: Kinder von 12 bis 18 Jahren sind bis zum 31. August von dieser Regel ausgenommen.
  • Der französische Coronapas gibt „grünes“ Licht, wenn mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist: vollständiger Impfschutz (mindestens 1 Woche alt/ Janssen vor 4 Wochen), negativer PCR/Antigen-Test (max. 48 Stunden alt) oder Nachweis der Immunität (positiver Test min. 15 Tage und max. 6 Monate alt). >> Auch diese Regel wurde gestern Abend geändert: statt 2 Wochen reicht jetzt auch 1 Woche für Doppelimpfungen. Bitte beachten Sie, dass dies nur für die Verwendung der Coronapas innerhalb Frankreichs gilt. Für die Einreise (siehe unten) gelten noch 2 Wochen! (Wir wissen noch nicht, ob die Zeit für Janssen kürzer sein wird).

-PCR/Antigen-Tests sind für Touristen in Frankreich nicht mehr kostenlos und ab Herbst auch nicht mehr für die Franzosen selbst. In Frankreich kostet ein PCR-Test 49 € und ein Antigentest 29 € in nicht-kommerziellen Testzentren.

Was noch unklar ist:

  • Ob dieses Gesetz im französischen Parlament verabschiedet wird, bleibt abzuwarten (wird in den nächsten Tagen abgestimmt). Einige Rechtsexperten sind skeptisch, was die verfassungsrechtliche Grundlage dieses Vorschlags angeht.
  • Wie Touristen einen QR-Code präsentieren können, ist noch nicht bekannt. Funktioniert der internationale QR-Code für die Einreise bald auch für diesen Zweck?
  • Es ist auch unbekannt (und schwer vorstellbar), wie Frankreich diesen Plan umsetzen und überwachen wird. Aus dem Gastgewerbe und dem Kulturbereich gibt es bereits starke Proteste: Viele Eigentümer sagen, dass sie die QR-Codes nicht kontrollieren können oder wollen.
  • Macron sprach flüchtig über schärfere Grenzkontrollen für Reisende aus Risikoländern. Es ist noch nicht klar, um welche Maßnahmen und welche Länder es sich handelt.

20 JUNI

Die 23-Uhr-Sperrstunde, die eigentlich bis zum 30. Juni gelten sollte, wird am kommenden Sonntag wieder aufgehoben.

  • Ende der Ausgangssperre
  • Grenzwerte abhängig von der lokalen Gesundheitssituation
  • Zutritt zu allen Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern, sowohl in der Halle als auch im Freien, mit einem Gesundheitspass
  • Discos noch geschlossen
  • Aufrechterhaltung von Barrieregesten und sozialer Distanz
  • Empfang von ausländischen Touristen mit Gesundheitsplakette

Ende des Tragens von Masken im Freien, außer in Ausnahmefällen (Versammlungen, Warteschlangen, Märkte, Stadien…). Die Präfekturverordnungen über das Tragen von Masken werden am Donnerstag, den 17. Juni, geändert. Das Tragen einer Maske in geschlossenen Umgebungen bleibt obligatorisch (Unternehmen, Geschäfte, Transport…);
Die Ausgangssperre wird am Sonntag, 20. Juni, um 23 Uhr aufgehoben;
werden die Pegel für den Empfang der Öffentlichkeit bis zum 30. Juni aufrechterhalten. Details zu den neuen Regeln ab 1. Juli werden nächste Woche bekannt gegeben.